Krankenversicherung für Polizisten

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Krankenversicherung für Polizisten

Pflegepflichtversicherung,  (Freie) Heilfürsorge, Beihilfe und und Große und Kleine Anwartschaft für Polizisten

Grundsätzlich erhalten Beamte der Polizei und der Feuerwehr, sowie Soldaten freie Heilfürsorge. Doch inzwischen hat sich da einiges geändert.

Für Polizeibeamte gab es bis vor einiger Zeit immer freie Heilfürsorge. Dies bedeutete, dass für aktive Polizisten die komplette Krankenversicherung übernommen wurde. Jetzt gibt es in einigen Bundesländern abweichende Regelungen. Diese reichen von freier Heilfürsorge, über Heilfürsorge (z. B. werden 1,3 bzw. 1,4% des Gehaltes des Polizisten als Eigenanteil einbehalten) bis hin zu Beihilfe (ein Teil der Krankenversicherung wird vom Dienstherrn übernommen, den anderen Teil muss der Polizist mit einer Krankenversicherung selber absichern). Und dies sind nur die Regelungen für die Polizisten selber, für die Angehörigen gelten noch mal andere Bedingungen.

Wir bieten Absicherungen, wie Pflegepflichtversicherung, Anwartschaft, Beihilfe und Heilfürsorge  für Polizisten und ihre Angehörigen.

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren FAQs zum Thema Krankenversicherung: zu den FAQs

Pflegepflichtversicherung – Was ist das?

In Deutschland benötigt jeder eine Pflegepflichtversicherung.

In der Bundesrepublik Deutschland dient die Pflegepflichtversicherung zur Absicherung des Risikos pflegebedürftig zu werden. Dabei besteht für jede Person, die in der gesetzlichen oder in einer privaten Krankenversicherung versichert ist, eine Versicherungspflicht in der Pflegepflichtversicherung. Die (soziale) Pflegeversicherung ist dabei im SGB XI geregelt. Für die Pflegepflichtversicherung gilt der Grundsatz, dass die Pflege(pflicht)versicherung der Krankenversicherung folgt, weshalb auch jede Krankenversicherung verpflichtet ist Ihrem Versicherten auch eine Pflegepflichtversicherung anzubieten. Während die Pflegepflichtversicherung verpflichtend ist, gibt es noch weitere Pflegeversicherungen, sog. Pflegezusatzversicherungen, wie z. B. Pflegetagegelder, welche man freiwillig abschließen kann.

Fordern Sie jetzt Ihr Angebot für eine Pflegepflichtversicherung für Polizisten an.

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren FAQs zum Thema Krankenversicherung: zu den FAQs

(freie) Heilfürsorge – Was ist das?

Grundsätzlich sind die meisten Polizisten während ihrer aktiven Dienstzeit über die (Freie) Heilfürsorge krankenversichert.

Die (Freie) Heilfürsorge ist eine Art der Krankenversicherung durch den Dienstherrn, in deren Genuss in der Regel Beamte kommen, die in ihrem aktiven Dienst Leib und Leben aufs Spiel setzen. Dies trifft für Polizeibeamte, Soldaten und Feuerwehrbeamte zu. In den meisten Bundesländern bzw. auch dem Bund genießen entsprechende Beamte eine kostenlose Krankenversicherung, die sogenannte Freie Heilfürsorge. In einigen Bundesländern haben Polizeibeamte einen Zuschuss bzw. Eigenanteil zur Heilfürsorge zu leisten (z. B. Hamburg 1,4 % und Niedersachsen 1,3 % vom gehalt), in anderen Bundesländern haben Polizeibeamte zwar während der Ausbildung Anspruch auf (Freie) Heilfürsorge, erhalten aber danach, je nach Verwendung, nur noch Beihilfe (z. B. Thüringen). In einigen Bundesländern wiederum erhalten Polizeibeamte auch während der Ausbildung nur Beihilfe (z. B. Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland).

Wichtig zu wissen ist, dass auch Polizeibeamte, die (Freie) Heilfürsorge erhalten, spätestens mit Eintritt in den Ruhestand nur noch Beihilfe erhalten.

Auch wenn Sie in der Heilfürsorge krankenverschert sind, so benötigen Sie eine Pflegepflichtversicherung. Außerdem empfehlen wir Ihnen dringend eine Kranken-Anwartschaft. Fordern Sie jetzt Ihr Angebot an!

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren FAQs zum Thema Krankenversicherung: zu den FAQs

Beihilfe – Was ist das?

Spätestens mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst erhält jeder Polizeibeamte Beihilfe.

Während sich Angestellte und Arbeiter in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern erhalten Beamte vom Dienstherrn einen Teil der Krankenversicherung bezahlt. Diese Bezuschussung nennt sich Beihilfe. Die Höhe der Beihilfe bzw. des Beihilfesatzes hängt sowohl von dem jeweiligen Bundeslandes, also dem Dienstherrn ab, wie auch von der Person, welche versichert werden soll (der Polizist selber, Ehepartner, Kinder). In der Regel erhält ein Beamter eine Beihilfe in Höhe von 50 %. Allerdings kann es sein, dass ein Beamter nicht nur sich, sondern z. B. auch seinen Ehepartner und/oder seine Kinder mitversichern muss. Je nach Familiensituation und je nach Dienstherrn stellt sich die gewährte Beihilfe durch den Dienstherrn unterschiedlich dar.

Die Leistungen der Beihilfe orientieren sich überwiegend an den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die nicht durch die Beihilfe gedeckten Kosten versichern Beamte in den meisten Fällen mit einer Krankenversicherung bei einer Privaten Krankenversicherung. Grundsätzlich kann sich ein Beamter auch freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern, allerdings wird diese in den meisten Bundesländern nicht durch die Beihilfe bezuschusst.

Fordern Sie jetzt Ihr Angebot für eine Beihilfe-Versicherung für Polizisten an.

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren FQAs zum Thema Krankenversicherung: zu den FAQs

Freiwillige/Gesetzliche Krankenversicherung

Grundsätzlich können sich Polizeibeamte auch freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichern.

Grundsätzlich können sich (beihilfeberechtigte) Beamte auch freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Dies gilt auch für Polizeibeamte. Allerdings gibt es nur wenige Bundesländer, in denen Beamte, die sich freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert haben, auch Anspruch auf Beihilfe haben. Versichert sich ein Beamter freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung, obwohl der Dienstherr diese nicht mit Beihilfe bezuschusst, so hat der Beamte die Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung vollständig selber zu tragen. Außerdem wird der Beitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht mit einem festen Betrag, sondern prozentual vom Gehalt berechnet.

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(Große und Kleine) Anwartschaft – Was ist das?

Polizeibeamte mit Heilfürsorge sollten über eine Anwartschaft verfügen.

Eine Anwartschaft ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, allerdings sollte jeder Polizeibeamte, welcher Anspruch auf (freie) Heilfürsorge hat, eine Anwartschaft abschließen. Doch was genau ist eine Anwartschaft?

Vereinfacht ausgedrückt ist eine Anwartschaft das Recht auf Abschluss einer Krankenversicherung. Während der Zeit, in der ein Polizeibeamter Anspruch auf (freie) Heilfürsorge hat, benötigt er, außer einer Pflegepflichtversicherung, keine Krankenversicherung. Aber sobald er aus dem aktiven Dienst ausscheidet und in den Ruhestand versetzt wird erhält er nur noch einen Zuschuss zur Krankenversicherung (Beihilfe) und muss dann auch einen entsprechenden Beihilfetarif bei einer Krankenversicherung abschließen.

Der Beitrag einer Krankenversicherung, bzw. ob man überhaupt eine Krankenversicherung erhält, ist von drei Faktoren abhängig:

  • dem Gesundheitszustand,
  • dem Eintrittsalter (Alter mit dem man die Versicherung abschließt) und
  • dem gewählten Leistungsumfang.

Allerdings kann eine Krankenversicherung einen Antrag auch ablehnen. Dies ist in der Regel der Fall, wenn der Antragsteller Krankheiten hat bzw. Vorerkrankungen aufweist. Dies bedeutet, dass ein Polizeibeamter mit (freier) Heilfürsorge im Ruhestand einen Beihilfetarif benötigt, allerdings weiß er nicht, ob er zu diesem Zeitpunkt (aus gesundheitlichen Gründen) überhaupt noch einen Beihilfetarif abschließen kann. Und je älter er ist, wenn er diesen Beihilfetarif abschließt, um so teurer ist die Versicherung.

An dieser Stelle kommt die Anwartschaft ins Spiel.

Es gibt eine Kleine und eine Große Anwartschaft, zwischen der ein Polizeibeamter wählen kann.

Die Kleine Anwartschaft sichert dabei den Gesundheitszustand ab bzw. friert diesen mit Zeitpunkt des Abschlusses der Anwartschaft ein. Somit hat der Polizeibeamte sichergestellt, dass er, sobald er in der Zukunft einen Beihilfetarif abschließen muss, nicht wegen Vorerkrankungen abgelehnt werden kann.

Die Große Anwartschaft wiederum friert nicht nur den Gesundheitszustand, sondern auch das Eintrittsalter ein. Somit zahlt der Polizeibeamte zwar während der Dauer der Anwartschaft für diese einen höheren Beitrag, erhält aber bei Abschluss des Beihilfetarifs einen günstigeren Beitrag, da dieser dann mit dem Eintrittsalter bei Abschluss der Anwartschaft berechnet wird.

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Heilfürsorge – Beihilfe – Krankenversicherung – Gewerkschaften

Welche Versicherungs-Tarife bzw. Kooperationen bieten die Gewerkschaften?

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